Informationen zu Speicherheizgeräten Spezifische Informationen zu Elektro-Speicherheizgeräten Leistungsbemessung Faustformel für die Leistungsbemessung von Speicherheizgeräten: 1 kW Anschlusswert pro 8 m³ des zu beheizenden Raumes. ED-System generell Vom Zentralsteuergerät wird ein getaktetes 230V-Signal mit einer Periodenlänge von 10 Sekunden erzeugt. „Getaktet“ bedeutet, dass das Signal innerhalb der 10 Sekunden für eine bestimmte Zeit EIN-geschaltet ist, und für die restliche Zeit der Periodendauer AUS-geschaltet. Dieses Signal wird an den Klemmen Z1 (Phase) und Z2 (Nullleiter) des Zentralsteuergerätes ausgegeben und an alle Speicherheizgeräte geleitet. Dort heißen die Anschlussklemmen A1 (Anschluss der Leitung Z1) und A2 (Anschluss der Leitung Z2). Manchmal wurde auch nur die Leitung Z1 als Steuerleitung zu den Öfen verwendet, und anstelle des Z2 dann der Nullleiter der Installation genutz (A2 ist dann im Speicherheizgerät mit N verbunden). In älteren Nachtspeichergeräten wird das ED-Signal dazu verwendet, einen ohmschen Widerstand innerhalb des Ofen-Aufladereglers zu erwärmen. Diese Wärme beeinflusst dann die aktuelle Aufladeintensität des Wärmespeichers. Je größer die Einschaltdauer des 230V-Signals innerhalb der 10-Sekunden-Periodendauer ist, um so mehr erwärmt sich der Widerstand. Je wärmer der Widerstand wird, um so geringer fällt die Aufladung aus. Neuere Nachtspeicherheizgeräte haben elektro- nische Aufladeregler ohne beheizten Widerstand. Hier wird das Tastverhältnis „Einschaltzeit zu Periodendauer“ elektronisch ausgewertet und der Ofen entsprechend aufgeladen. Da sich die Periodenlänge von 10 Sekunden im Gesamtsignal immer wiederholt, sieht ein Ausschnitt eines getakteten ED80%-Signals z.B. so aus: Innerhalb der 10-Sekunden-Periodendauer existieren verschiedene „Sprachen“, wie man die Aufladeintensität als Sollwert mit Werten zwischen 0% und 100% abbildet. Neben den beiden bekanntesten Vertretern dieser Sprachen, ED40% (historisch) und ED80% (aktuell, in der obigen Abbildung dargestellt) wurden früher aber auch ED37%, ED60% und ED100% verwendet. Die folgenden Grafiken zeigen die Details für ED80% und ED40%. ED80%-System 0%…100% Soll-Ladung werden in 1%-Schritten auf den ersten 8 Sekunden abgebildet. Die letzten beiden Sekunden sind immer spannungsfrei. - 8 Sekunden 230V, 2 Sekunden 0V = 0% Aufladung - 4 Sekunden 230V, 6 Sekunden 0V = 50% Aufladung - 0 Sekunden 230V, 10 Sekunden 0V = 100% Aufladung ED40%-System 0%…100% Soll-Ladung werden in 1%-Schritten auf den ersten 4 Sekunden abgebildet. Die letzten sechs Sekunden sind immer spannungsfrei. - 4 Sekunden 230V, 6 Sekunden 0V = 0% Aufladung - 2 Sekunden 230V, 8 Sekunden 0V = 50% Aufladung - 0 Sekunden 230V, 10 Sekunden 0V = 100% Aufladung Parallelschaltung von Heizwiderständen an Z1-Z2 Alte Speicherheizgeräte (ED40%) unterscheiden sich von neueren Speicherheizgeräten (ED80%) deutlich in der Impedanz (Ohmwert) der verwendeten Heizwiderstände. ED40%- Heizwiderstände haben einen Widerstandswert von ca. 1.800 Ohm, ED80%-Heizwiderstände haben einen Widerstandswert von ca. 4.000 Ohm. Beim Parallelbetrieb von mehreren Speicherheizgeräten an einer Z1-Z2-Steuerleitung werden die einzelnen Heizwiderstände parallel geschaltet. Der sich dadurch ergebende Gesamt- widerstandswert dieser Parallelschaltung ist deutlich geringer als bei einem einzelnen Steuerwiderstand. Die Ausgangsleistung des DRT Zentralsteuergerätes Z980 ED und des DRT Gruppensteuer- gerätes G980 ED ist mit 300 Watt angegeben, das entspricht einer mindestens anzulegenden Impedanz von 180 Ohm an die Klemmen Z1-Z2. Deshalb muss man darauf achten, dass direkt (ohne Verstärker) nur die maximal zulässige Anzahl von Speicherheizgeräten parallel an einer Steuerleitung betrieben werden kann. ED40% max. 10 Speicherheizgeräte ED80% max. 20 Speicherheizgeräte Wir empfehlen, die Z1-Z2-Steuerleitungen immer VOR dem Anschluss an ein Z980 ED oder G980 ED zu vermessen. Dazu bestimmt man (bei abgeklemmten Drähten) die Impedanz der Leitung (Ohmwert) in Richtung der Speicherheizgeräte. Erst wenn Sie mindestens 180 Ohm (oder größer) messen, können Sie die Leitungen beruhigt an das versorgende Gerät anschließen. Messen Sie einen Widerstandswert <180 Ohm, so muss ein entsprechender Verstärker verwendet werden. Bitte wenden Sie sich an erhalten Sie von unserer Service-Hotline. Problemanalyse und -behebung Werden die Speicherheizgeräte nicht warm oder zu warm? Bitte beantworten Sie vor Ort die folgenden Fragen und kontaktieren Sie dann bei Bedarf unsere Service-Hotline. 1. Lüfter mit dem Thermostat (an der Wand) einschalten. Bläst der Lüfter warme oder heiße Luft aus dem Speicherheizgerät? 2. Bitte überprüfen Sie die Gesamtimpedanz (den Gesamtwiderstand) der Steuerleitung Z1-Z2 laut obiger Beschreibung. Liegt sie über 180 Ohm? 3. Wenn nicht, überprüfen sie die Impedanz (den Ohmwert) der Heizwiderstände in den einzelnen Öfen. Liegt ein zu geringer Wert (laut obiger Tabelle) vor? 4. Haben Sie die Geräteeinstellung „ED-System OUT“ (in ED% bei Z980 ED und G980 ED) sowie „ED-System IN (in ED% bei G980 ED) kontrolliert? Passen die dort definierten Werte (%-Angaben) zu den angeschlossenen Öfen?
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